Lichtrosette
die Lichtrosette auf der Orgelbühne
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Impuls zum Evangelium vom dritten Sonntag der Osterzeit von Andrea Velten

2017 06 21 025b Himmel

Joh 21, 1-14

Wieder haben wir heute eine Ostergeschichte gehört,
eine Geschichte, in der Jesus seinen Jüngern nach der Auferstehung leibhaftig erscheint.
rotzdem ist sie ganz anders als die anderen.
Die Jünger sind in ihren Alltag zurückgekehrt, sie sind nicht mehr in Jerusalem, sondern am See von Tiberias.
Das ist immerhin ungefähr 150 km voneinander entfernt.
Die Jünger sind am See und wir wissen nicht, wie es ihnen geht, was die Osterereignisse mit ihnen gemacht haben.
Davon berichtet der Text nicht.
Es steht da nur, dass sie fischen gegangen sind, das ist das Handwerk, das sie gelernt haben.
Am Morgen stellen sie fest, dass sie nicht einen einzigen Fisch im Netz haben.
Da steht Jesus am Ufer, aber sie erkennen ihn nicht.
Er sagt zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen?
Ich habe diesen Satz immer so verstanden, als wenn Jesus von ihnen etwas zu essen haben wollte.
Aber er fragt nicht: Habt ihr etwas zu essen für mich?
Er fragt nur: Habt Ihr zu essen?
Das kann man auch so verstehen: Werdet Ihr satt?
Quasi: Habt Ihr was ihr zum Leben braucht?
Und sie antworten :
Nein! Null! Nichts!
Und er sagt ihnen, sie sollen das Netz auf der rechten Seite des Bootes auswerfen, dann würden sie etwas fangen.
Und erstaunlicherweise tun sie das. Es ist unlogisch, aber sie tun es und das Netz wird so voll, dass sie es nicht ins Boot ziehen können.
Da erkennen sie, dass es Jesus ist.
Und Jesus erwartet sie am Ufer.
Er hat ein Kohlenfeuer gemacht und da sind Brot und gebratener Fisch.
Und Jesus lädt sie ein zum Mahl. Er teilt mit Ihnen den Fisch reicht ihnen das Brot.
Da ist es wieder: Dieses Zeichen kennen und erkennen sie.
Und dann fordert er sie auf die gefangenen Fische an Land zu holen.
Und das Netz ist voll! 153 große Fische!
Voll heißt, da würde nicht ein Fisch mehr rein gehen.
Das steht im absoluten Gegensatz zu:
Das Netz ist leer, wie es nach der Nacht war.
Und wenn wir jetzt noch mal an die Frage vom Anfang denken:
Kinder, habt ihr etwas zu essen?
Habt ihr das, was Ihr braucht?
Werdet ihr satt?
Dann heißt die Antwort jetzt:
Ja! Wir haben die Fülle! Mehr geht nicht rein, besser geht nicht. Denn das Netz ist voll.
Dieses Evangelium kann und will uns etwas ganz Schönes und Wertvolles mit auf den Weg geben.
Wenn es Morgen wird, wenn die Nacht vorbei ist, dann können wir in unseren Alltag trotten und das tun, was wir immer machen,
oder aber wir können Ausschau halten nach Jesus, der am Ufer unseres Lebens steht und uns fragt:
Mein Kind, wie geht es Dir heute Morgen, hast du alles was du brauchst?
Und wir können ein Gebet sprechen und Ihm sagen, was uns auf dem Herzen liegt, den Morgen mit IHM beginnen und sicher sein, dass er es hört.
Und dann auf die Stimme in unserem Herzen hören, was Jesus uns sagt. Vielleicht ist es nicht das, was wir erwarten. Aber es lohnt sich darauf zu hören und danach zu tun. Für die Jünger hieß das, die Netze waren voll.
Ich glaube, wir dürfen gespannt erleben und erwarten welche Fülle Jesus für jeden von uns hat.
Amen

Herr Jesus, du möchtest uns jeden Tag neu mit Deiner Fülle beschenken. Hilf uns, unsere Hände danach auszustrecken und Dir von Herzen dankbar zu sein.

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