unser Abschiedsgottesdienst - Pastor Matthias Fuchs

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Guten Tag Besucher,

Hallo in der Heiligen Familie!

Jetzt bin ich schon fünf Wochen in Essen verabschiedet und in der Seelsorge in Nordfriesland tätig...
Eine interessante Erfahrung: 10.000 KatholikInnen, eine Pfarreifläche so groß, wie das Bistum Essen, 13 Kirchen...
Gemeindemessen mit nur (gewöhnlich und selbstverständlich...) unter der Woche drei bis 15 und sonntags 20-60 Mitfeiernden...
Also so vielen Menschen, wie in der Heiligen Familie als MessdienerInnen kommen...
Bzw. in manchen Gemeinden so wenigen Mitgliedern, wie es HeiFa Kinder in der Jugendarbeit gibt...

Von hier aus sende ich Ihnen heute meine herzlichen Grüße - und endlich auch eine Zusammenfassung Ihrer bei der Abschiedsmesse abgegebenen Zettel...

Erst noch einmal mein großes Dankeschön an alle, die sich mündlich und schriftlich an der Abschiedsmesse beteiligt haben :-)
Unser Miteinander, die geschwisterlichen Begegnungen, all die Wertschätzung haben mir sehr gut getan!

Die Frage war ja nach dem, was Ihnen persönlich in den letzten Jahren bzgl. Glaube und Kirche persönlich wichtig war.

Vieles auf Ihren Zetteln waren freundliche Rückmeldungen an mich persönlich.
Dafür herzlichen Dank :-)

Hier nun - wie versprochen - das, was über das an mich persönlich Gerichtete hinaus geht (jeweils einer Ihrer Zettel bis zu nächsten Leerzeile):

- Besonders positiv war, dass in der vergangenen Zeit viele Momente zwar nicht immer perfekt abgelaufen sind, aber man immer das Beste daraus gemacht hat und es dadurch sehr menschlich, ehrlich und witzig war. - tolle Kommunionvorbereitung.

- Unser Sohn hatte dieses Jahr seine Kommunionfeier und hat sowohl den Unterricht als auch die Kommunion begeistert mitgemacht und ist nun auch bei den Messdienern. Ich fand es toll, dass die Kirche ihn so begeistert hat.

- Wesentlich für meinen Glauben ist die sonntägliche Feier der Heiligen Messe mit der Gemeinde. Dort finde ich Zeit und Ort, mich zu sammeln. Dankbar bin ich für jeden Zelebranten, der mich den Gottesdienst als Feier erleben lässt, der mir Impulse für meinen Glauben gibt, bei dem ich spüre, dass er selbst mit ganzem Herzen bei der Messfeier ist, der etwas von sich selbst herschenkt.

- Kommunion - Brot teilen im großen Kreis in unserer Kirche (starkes Zeichen der Gemeinschaft) - Laien dürfen die Monstranz tragen - Fronleichnam auf dem Markt ohne Podest, alle auf einer Ebene.

- bewegt hat, dass die Jugend mit auf den Weg genommen wird - "hervorragende Jugendarbeit" - gute Gemeinschaft

- von Bedeutung war: die Hirnblutung meines Mannes, das Sterben von Schwiegermutter, Mutter und Andrea Hurlebusch - "verwaist sein" der Gemeinde, Weitergehen, Aufbruch als Gemeinde - Erfahrung von: Kraft, Zuversicht, Vertrauen, Gemeinschaft, Freude, Neues bricht auf, gemeinsam Gemeindeweg gehen, Stärken entdecken und wirksam werden lassen, ich muss und darf auch auf mich achten ("Oasen") - Gott ist einer, der mit mir geht, der mich durchträgt, mich und uns (IMMANUEL - Gott mit uns) - ich darf ihm vertrauen, ich bin in seiner Hand, Er führt den Weg, lässt mich Neues erfahren, Er gibt mir Kraft und Perspektiven.

- Die Frage, wie geht es mit der Kirche weiter bedrückt uns sehr... Gut finde ich, dass viele Gemeindemitglieder beim Pfarreientwicklungsprozess mitmachen und um neue Wege ringen...

- die Gottesdienste zu Christkönig... Engagement vieler junger Menschen... Vernetzung zwischen den Gemeinden... Tut dies zu meinem Gedächtnis, als neue Aufgabe

- Das Gefühl von Gemeinschaft im Sommerlager. Das Zusammenrücken der Gemeinde nach dem Tod von Andrea. Die Integration bei den MessdienerInnen

- Die Heilige Kommunion unseres Enkelkindes

- Familiärer Höhepunkt: Feierliche Taufe unserer Enkelin

- Intensives Hineinwachsen in eine aktive Gemeinde... Neue Wege der Messgestaltung kennengelernt (Koki)... intensive Osterzeiten

- 1. Mutters Erkrankung - Vergebung - Aussöhnung - liebevolle Beziehung - 2. Andreas Tod - stärkende Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde - 3. Berufliche Entwicklung nach meiner Krankheit - Genesung - positiver Prozess - Gottes Führung in meinem Leben - Dankbarkeit

- die ersten zwei Kommunionstunden haben mir gut gefallen - tolle Gottesdienste

- Positiv: Es wurde mir immer wichtiger 1. Kor 13 in seiner ganzen Konsequenz zu verstehen

Von ganzem Herzen
zuerst noch mal  mein Dank für die gute und intensive Zeit mit Ihnen!
Und dann meine guten Wünsche: für Sie und Ihre Lieben, Ihr Miteinander in der Gemeinde und Ihren Zukunftsklärungsprozess...
Und vor allem Gottes Segen für Ihren Weg
und Vertrauen in den uns zugesprochenen Geist, der uns je zuverlässiger führt, desto mehr wir ihm vertrauen :-)
Herzlich und geschwisterlich verbunden
Ihr
Matthias Fuchs
 
 
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